Mutter mit Kind, (Illustration zu "Tiraki, das Kind aus dem Meer"), 2000, Isographenzeichnung
Mutter mit Kind, (Illustration zu "Tiraki, das Kind aus dem Meer"), 2000, Isographenzeichnung

Über den Unterschied von Transgenderismus und Hochgradfreimaurertum

Genderismus und Transgenderismus sind in der Hochgradfreimaurerei nur Mittel zum Zweck

Es gibt wohl kaum eine Organisation, die sich derart religiös und in gewisser Weise „hochgesinnt“ darstellt wie die der Freimaurer, insbesondere aber die der Hochgradfreimaurer.

Andere religiöse Gemeinschaften könnten sich hier, was Ritus und Dogma betrifft, welche die Hochgradfreimaurer voll höchster Inbrunst praktizieren, gut und gerne eine Scheibe abschneiden. Auf ihre Version eines messianischen Zeitalters, eines „tausendjährigen Reiches“ mit einer sozialistisch-globalistischen Weltregierung und ihrer Eliten an der Spitze ist all ihr Sinnen und Trachten ausgerichtet. Fehlt nur noch der Messias selbst, sprich eine mächtige, charismatische Führungspersönlichkeit, aber diesen werden sie nicht so leicht bekommen. Die geistige Ausrichtung auf solch eine Weltregierung durchdringt alle ihre Vorstellungen vom „Heil“, und sie durchsetzt auch alle weltlichen und kirchlichen Institutionen, die ihnen ideologisch untergeordnet und von ihnen infiltriert sind. Ihre hierarchische, in Logen aufgegliederte Struktur kennt Ziele und Mittel, und sie unterscheidet beides voneinander. Die Ideologie ihrer Ziele entspricht nicht unbedingt der Ideologie ihrer Mittel. Oft widersprechen sich beide sogar. So ist der Genderismus und der ihm entspringende Transgenderismus ein von ihnen eingesetztes und gefördertes Mittel, das aber nicht mit den Zielen der obersten Logen übereinstimmt. In seinem einschlägigen Werk „Morals and Dogmas“ hat der Hochgradfreimaurer Albert Pike die Grundsätze seiner Weltanschauung offengelegt. Die Hochgradfreimaurerei wird als eine edle und hochgesinnte Philosophie dargestellt, die höchste Anforderungen an die persönliche Entwicklung stellt. Die Verwirklichung individueller Potentiale soll durch philosophische Lehre und die Einhaltung besonderer Riten vorangetrieben werden. Albert Pikes Philosophie besteht, auf den Punkt gebracht, in einem Deismus, der mit einem Pan- und Polytheismus einhergeht. Gott wird dabei als wesenhaftes, überpersönliches Schöpferprinzip dargestellt, zu dem kein unmittelbarer oder persönlicher Zugang möglich ist. Durch die Aufspaltung und Entfaltung der in Gott enthaltenen Prinzipien traten die Grundlagen der Schöpfung in Kraft. Alles andere hat sich durch Evolution herausgebildet. Den Weg zu Gott gibt es nur über verschiedene höhere Wesenheiten, sprich Götter. Das ist altbabylonische Religion.

Albert Pike betrachtet es als eine seiner Hauptaufgaben, eine geistige Ausrichtung auf die alten Götter anzuregen und somit diese gleichsam wiederzuerwecken. Albert Pike war hochbegabt und vielseitig interessiert. Angeblich beherrschte er sechzehn antike Sprachen. In die Lehren der Kabbala war er gründlich eingeweiht. Seine Lehre gründet auf dem Polaritätenprinzip, welches auch fälschlich von ihm als Dualitätenprinzip bezeichnet wird. Fälschlich werden hier, was in der Esoterik üblich ist, Gut und Böse als Dualitäten im Sinne von Polaritäten bezeichnet. Gut und Böse sind freilich in Wahrheit weder Polaritäten noch gleichberechtigte Dualitäten. Denn das Böse kommt ohne das Gute, dessen bloße Perversion es ist, nicht aus, das Gute ohne das Böse dagegen schon.

Eines aber wird bei Pike hervorgehoben, dass nämlich die Geschlechter polarisiert sind und auf dieser Polarität die Ordnung des gesamten Universums aufgebaut ist.

Zitat: “Unity can only be manifested by the binary. Unity itself and the idea of Unity are already two. The human Unity is made complete by the right and the left. The primitive man was of both sexes. The divinity, one in its essence , has two conditions as fundamental bases of its existence – Necessity and Liberty.”
(Morals and Dogma, S. 727). Das ist auch biblische Weisheit.

Der Genderismus ist in dieser Hinsicht ganz anderer Meinung. In seinen Augen beruht das Geschlechterprinzip auf Konventionen. Nicht so in der Kabbala, die die Grundlage der Freimaurerei ist. Aus diesem Vergleich geht hervor, dass der Genderismus und Transgenderismus kein ideologischer Bestandteil der eigentlichen Hochgradfreimaurerei sind, sondern von dieser als Mittel eingesetzt werden, durch Anregungen und Experimente zum Transgenderismus die Völker zu schwächen und sie in ihrer persönlichen Identität zu verunsichern, mit dem erklärten Ziel, sie dadurch um so besser durch eine Weltregierung beherrschbar zu machen. Denn das Geschlecht ist ein grundlegender Faktor persönlicher Identität. Die Hochgradfreimaurerei ist auch ein Feind des Islam, der natürlich ein erklärter Gegner des Genderismus ist. Trotzdem wird auch gerade der Islam von Hochgradfreimaurern befördert, um in den Völkern Aufruhr zu erzeugen, der sie, nach dem nahenden Zusammenbruch der bisherigen Ordnung, offen für eine neue Weltreligion und deren Regierung machen soll. Auch die Islamisten sind für die Hochgradfreimaurer „nützliche Idioten“, (zumindest aus ihrer eigenen Sicht), denen sie ihre besondere Rolle im Kulturkampf zugewiesen haben. Aber auch die uns bekannten Politiker höherer Logen, wie etwa Macron in Frankreich, sind nicht Mitglieder der höchsten Riege der Freimaurerei und werden wie alle Politiker, die etwas zu sagen haben, wenn es so weit ist und sie ihren Zweck erfüllt haben werden, von ihren Rädelsführern der höheren Ränge im Stich gelassen und dem Untergang geweiht. Viele dieser Politiker sind selbst erklärte Anhänger des Transgenderismus oder der geschickt ins Werk gesetzten CO2-Legende, wie etwa eben auch Macron in Frankreich. Denn niemand kann so leicht persönlich eine Ideologie vertreten, von der er nicht selbst überzeugt ist. Mittlerweile setzen die Franzosen sich schon lange gegen diesen Präsidenten in Aufständen und Demonstrationen zur Wehr. Er ist bei ihnen allgemein verhasst. Was aber hält ihn dann noch über Wasser? Dreimal darf man raten, welche mächtige Organisation, die überall ihre Finger im Spiel hat, ihn jetzt noch stützt!

Nun hat aber Macron die blasphemische Verlästerung des Abendmahls als Vorspiel zur Olympiade in Frankreich eigens in Kraft gesetzt, um die Bevölkerung darauf zu prüfen, inwieweit sie jetzt schon offen für eine neue, antichristliche Weltreligion ist. Daran ist erkennbar, dass Macron sich wenigstens des obersten Zieles der Freimaurerei bewusst ist, was bei den meisten zeitgeistgelenkten Politikern und bloßen Helfershelfern in der Regel nicht der Fall ist. Immerhin ersteht in dieser Perversion des Abendmahls ein Bacchus unter der Essensglocke auf und damit ein alter Gott, der als Oblade anstelle Jesu in den Leib der Menschen Einzug halten soll.

Während der Genderismus und Transgenderismus aus Sicht der Hochgradfreimaurer ein Mittel darstellen, die persönliche Identität der Menschen zu verwirren, sie dadurch – einschließlich hormoneller Behandlung und Operation – psychisch und körperlich zu schwächen und besser beherrschbar zu machen, scheint es aber ihr erklärtes Ziel zu sein, speziell für ihre Eliten einen besonderen androgynen Menschentypus zu erschaffen, wenn möglich durch Genexperimente, aber auch psychosoziales Training, der dem Volk gegenüber das Ebenbild Gottes vertreten soll. In diesen Zielen ähneln ihre Konzepte denen des Transhumanismus, deren Eliten ihr Bewusstsein auf die Festplatte eines Androiden herunterladen wollen, wenn sie auch weniger materialistisch gesinnt sind als diese. Bei den Hochgradfreimaurern ist dieser Materialismus aber durch schwarze Magie ersetzt.