Die Norok-Jungpriesterin Ilaischa vor den Stelen der Kaiserkraken (aus "Mitternachtsland" von Richard Oliver Schulz), 2015, Acryl auf Leinwand
Die Norok-Jungpriesterin Ilaischa vor den Stelen der Kaiserkraken (aus "Mitternachtsland" von Richard Oliver Schulz), 2015, Acryl auf Leinwand

Über die Unwahrhaftigkeit des Transgenderismus

Das Geschlecht ist biologisch, seelisch-geistig und spirituell ein wesentlicher Bestandteil der menschlichen Identität.

Worin ein Mann sich gegen sein Geschlecht versündigt: Seine Prinzipien zu verraten aus Liebe zu einer schönen Frau.

Worin eine Frau sich gegen ihr Geschlecht versündigt: Ihre Liebe zu verraten in der Unterwerfung unter einen schlagkräftigen Mann.

Ganz entschieden hat ein Mensch sein Geschlecht schon bei der Zeugung und Konzeption gewählt.

Die Polarisierung in einem Geschlecht steht sogar in Einklang mit seiner besonderen Lebensaufgabe, unabhängig von jeder menschlichen und menschgemachten Rollenzuschreibung.

Diese Tatsache wird materiell allein schon durch das Geschlechtschromosomenpaar erwiesen, das bei der Zeugung festgelegt ist. Freilich können hier Fehler auftreten, indem Chromosomenarme abbrechen oder ein zusätzliches Chromosom während der Zellteilung hängenbleibt. Äußerlich kann es zur Zwitterbildung kommen. Aber in dem Fehler, der immer objektiv nachgewiesen werden kann, erweist sich immer das ursprüngliche Geschlecht, nach welchem auch die Wesensart des Menschen allgemein bestimmt ist.

Das weibliche Geschlecht ist so wenig auf Heim und Familie festgelegt wie das Männliche auf die Kriegsführung, das weibliche Kind sowenig an Puppen gebunden wie das männliche an Autos. Die Polarität der Geschlechter lässt sich nicht an sozialen Rollen festmachen. Darüber hat menschliche Kurzsichtigkeit, die Polaritäten auf psychosoziale Rollen festschreiben will, nicht zu befinden.

Die Außenlebenssphäre des Mannes ist durch den Willen, die der Frau durch das Gefühl geprägt. Für die Innenlebenssphäre gilt das Umgekehrte. Das ist eine psychophysische Tastsache, die nicht widerlegt werden kann. Psychosoziale Rollen sind daraus nur einseitig abgeleitet und variabel. Nicht variabel ist das Geschlecht. Es wird nicht durch Rollenzuschreibung bestimmt. Natürlich können auch Männer weibliche und Frauen männliche Züge haben, denn beide Pole des Wollens und Fühlens, entweder stärker nach Innen oder nach Außen verlagert, sind immer vorhanden. Aber die Gesamtheit des Denkens, Fühlens, Wollens und Handelns zeigt immer eindeutig die Polarisierung und damit auch das wahre Geschlecht. Der Schwerpunkt der Polarisierung ist immer eindeutig und invariabel. Das Geschlecht ist somit ein wichtiger Bestandteil der menschlichen Identität. Wer glaubt, das Geschlecht werde durch soziale Rollenzuschreibungen geprägt und sei durch äußere Eingriffe beliebig variabel, während es sich in Wahrheit (sekundär) gerade umgekehrt verhält, befindet sich in einem mitunter tödlichen Irrtum.

Es sei außerdem darauf hingewiesen, dass die massiv einschneidenden Operationen insbesondere bei einer „Geschlechtsangleichung“ eines Mannes zur Frau mit all ihren Folgeerscheinungen sich als stark lebensverkürzend erweisen werden.