Die Schlagworte „links“ und „rechts“ verbergen die teuflische Wahrheit in ihrer Mitte.
Die politischen Schlagworte „links“ und „rechts“ sind nur die beiden Seiten ein und derselben ideologischen Münze.
Sie stammen ursprünglich aus der Zeit der französischen Revolution. Dabei bezeichnete im Parlament die „Rechte“ die konservative Partei, verknüpft mit Ordnung, Hierarchie und individuellen Unterschieden, die „Linke“ dagegen eine Partei der aufbegehrenden Revolutionäre, die unter dem Banner von „Gleichheit, Freiheit und Brüderlichkeit“ eine neue Ordnung mit gleichen Rechten für alle einzurichten bemüht war. Letzten Endes ging diese Haltung auf den Kommunismus der christlichen Urgemeinden zurück. Dieser konnte freilich nicht verwirklicht werden, da ihm die spirituellen Grundlagen fehlten. Denn an die Stelle des liebenden Gottes und Vaters aller setzten die „aufgeklärten“ Revoluzzer nun eine humane Vernunft, die sie in der Gestalt einer Frau allegorisch zur Göttin krönten. Das „aufgeklärte“ Bürgertum war geboren. Aber auch hier bildete sich bald, da nicht auf spirituellen, monotheistischen Grundprinzipien basierend, ein kapitalistisches, geistig träges Großbürgertum einiger weniger materiell Bevorzugter heraus, eine neue aristokratische Elite, die die ärmere Bevölkerung nach technokratischen Prinzipien unterdrückte. Die marxistische Ideologie war die beinahe zwangsläufige Folge. Auch sie gründet äußerlich auf dem Konzept eines urchristlichen Kommunismus. Ihre Grundparolen „jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen“ sind an sich gut und richtig. Aber ihre geistige Voraussetzung ist ein wirtschaftlicher Materialismus, und an die Stelle eines diffusen Gottesglaubens tritt ein bekennender Atheismus, der zugleich die menschliche Natur für gut erklärt, was offensichtlich grundfalsch ist. Unter dieser Voraussetzung ist es schwer zu bestimmen, welche Bedürfnisse ein Mensch als Lebensgrundlage und Basis seiner Entwicklung haben kann und wo ihre Grenzen liegen, und es ist ebenso schwer auszumachen, unter welchen Umständen und bis zu welchen Graden seine Fähigkeiten sich entfalten können. Denn all dies ist allein unter der Anerkennung spirituellen Voraussetzungen möglich, die aber nicht gesetzlich vorgeschrieben, sondern nur in ihrer Offenheit demütig anerkannt werden können. Nur unter der Voraussetzung der Anerkennung, dass der Mensch in erster Linie ein spirituelles Wesen ist, kann die Erkenntnis wachsen, dass es einen Unterschied zwischen einer zu Unrecht angenommenen Gleichartigkeit und einer prinzipiellen Gleichwertigkeit vor Gott gibt, ein Unterschied, der in einer zunehmend materialistischen und technokratischen Gesellschaft nicht gemacht wird. Menschen sind grundsätzlich nicht gleichartig, sie können und sollen es auch nicht sein, denn jeder Mensch ist eine Individualität, die als Teil der Schöpfung schon die gesamte Schöpfung auf eine besondere, einzigartige Weise enthält. Aber zugleich ist der Mensch, indem er eben diese ganze Schöpfung in sich umfasst, gleichwertig mit anderen Menschen hinsichtlich seiner Stellung vor Gott. Die materialistische Linke begreift das nicht. Sie kennt die Unterscheidungsmerkmale dieser Begriffe nicht, da sie frei von Spiritualität und somit von den Vorbedingungen der Freiheit ist. Sie schwankt – ebenso wie die Rechte – zwischen Gleichmacherei einerseits und der Hervorhebung grundsätzlicher Werteunterschiede von Menschen andererseits hin und her, wobei sie Wertigkeit vor allem mit Nutzen für technokratische Wirtschaft und emotionales Wohlbefinden identifiziert, folglich den Wert eines Menschen nach solchen Kriterien hierarchisch einteilt. Genau dasselbe ist vor der Französischen Revolution schon innerhalb der feudalen Monarchie und Aristokratie geschehen, als deren Eliten ihre besonderen Privilegien von damit verbundenen Aufgaben für das Gemeinwohl abkoppelten und sich selbst zu kleinen Göttern stilisierten.
„Links“ und „rechts“ wurden in der Folgezeit schon immer als Labelings-Ablenkungsmanöver von einer offensichtlich gemeinsamen dunklen Wahrheit missbraucht, die sich dahinter verbirgt: Die „Rechte“ strebt die Konservierung eines bürgerlichen Hedonismus im Zuge einer zunehmenden Säkularisierung an und begibt sich somit schleichend auf den Weg in einen geistigen Abgrund der Anarchie und des Chaos. Die Staatsmacht verteilt sich allmählich auf einzelne Großunternehmer, die das Bestimmungsrecht auf den Gebieten der Wirtschaft, Jurisprudenz und Geisteskultur haben, geregelt durch eine vor Ausschreitungen schützende, aber in sich zerstrittene Gemeinschaft von Staatsorganen. Das Ziel von „Links“: Ein sozialistisches Gleichmacher-Chaos, gelenkt durch eine in ihren egomanischen Zielen nicht allzu offensichtliche Elite, die eine Minderheit ausmacht, unter dem Deckmantel eines verdrehten urchristlichen Kommunismus, mit anderen Worten: zwangsweise Gleichmacherei (über-einen-Kamm-Scheren) der Individuen nach ideologisch-wirtschaftlich-materialistischen Vorgaben ohne Zugeständnis der Gleichwertigkeit der verschiedenen, in ihrer unterschiedlichen Wesensart eben nicht gleichartigen Individualitäten und Geschlechter, alles unter dem Motto: „Alle sind gleich, aber einige (nämlich die Eliten der Gleichmacher-Ideologie und des elitären Kapitals) sind gleicher!“ Wir wissen, welche ungeheuerlichen Verbrechen der Sozialismus in den letzten Jahrzehnten in einzelnen Staaten hervorgebracht hat. Jedes totalitäre Schreckenssystem des zwanzigsten und bisherigen einundzwanzigsten Jahrhunderts war sozialistisch, ganz gleich ob nationalsozialistisch oder – derzeit schon lange geplant und auf dem Weg – internationalsozialistisch. Die große Gefahr kommt daher derzeit sehr offensichtlich jedenfalls von „links“. Eine digitalisierte Form des Internationalsozialismus soll von gewissen selbsternannten Eliten mit Hilfe der KI auf der ganzen Welt unter einer aufzubauenden Zentralregierung geschaffen werden. So zumindest, wenn es nach der Ideologie gewisser luziferanischer Freimaurer ginge. Die deutschen Politiker der sechziger bis Ende der achtziger Jahre, insbesondere noch der Schmidt-Ära, wollten trotz herrschender Säkularisierung spiritueller Werte und Zunahme hedonistischer Strömungen die Bürger vor totalitärer Ideologie und Terrorismus schützen. Die heutigen deutschen Politiker, die im Dienste globalistischer Interessensgemeinschaften offen gegen das Wohl des Volkes agieren, sind ideologische Kinder der RAF. Ihre Helfershelfer sind die radikalen Schlägertruppen der Antifa, wie es dereinst die Truppen der SS im Nationalsozialismus waren. Der beabsichtigte Weg führt in den Faschismus, der das Wahrzeichen jeden Sozialismus schon immer war und ist.

