Besuch des Tals der Verdammten, 2026, Pastell
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Über die Luzifer-Gnosis

Sämtliche moderne Wissenschaften und alle institutionalisierten Religionen sind in die Falschaussagen der Luzifer-Gnosis verstrickt.  

Jede Gnosis im historischen Sinne des Wortes ist luziferisch inspiriert, indem sie von zentralen Irrtümern infiltriert ist, die im Ursprung spirituell auf die bewusste Irreführung des gefallenen Großengels und Cherubs Luzifer zurückgehen.

Durch Medien, ob in Tief-oder Halbtrance, wirken niemals hohe Engelsgeister, wie sie selbst annehmen, deshalb sind in ihre Aussagen immer zentrale Irrtümer aus der Luzifer-Gnosis eingewoben.

Esoterische Channeling-Medien, die sich, in welchem Bewusstseinszustand auch immer, auf bestimmte Geistwesen ausrichten, die sich ihnen visionär darstellen, sind in ihren Aussagen immer deutlich luziferisch geprägt. Selbst wenn bei ihnen auch tiefe Wahrheiten enthalten sind, so sind diese doch immer an entscheidender Stelle verdreht und mit Falschaussagen vermischt.

Von den Medien sind die Seher zu unterscheiden. Diese können über wesentliche göttliche Wahrheiten aufklären. Aber auch sie sind Irrtümern, sogar in viel subtileren und wesentlichen Fragen unterworfen. In ihre Anschauungen ist ihr persönliches Denken eingewoben. Es gibt Mischtypen von Sehern und Medien, insbesondere unter den sogenannten „Neuoffenbarern“.

Von den Sehern sind die Propheten zu unterscheiden. Durch sie spricht Gott selbst. Was sie sagen ist uneingeschränkt wahr. Ihre Aussagen betreffen aber nur eingeschränkte Bereiche, zu deren Aufklärung sie berufen sind.

Falsche Propheten sind solche, die durch fremde Kanäle empfangen und ihre Kundgaben als von Gott stammend ausgeben. Etliche Gründer von Religionen gehören dazu, wie Krishna, Mani, Mohammed oder Baha`u`llah.

Doch unabhängig davon, welche Gabe uns verliehen ist und zu welcher Aufgabe wir berufen sind, wir alle haben ein Urteilsvermögen, das von Liebe und Gerechtigkeit getragen ist und sind daher für jede unserer Aussagen verantwortlich.    

Aus gutem Grund im Alten Testament verboten waren die Kundgebungen von Wahrsagern, Channeling-Medien und FALSCHEN Propheten.

Die wesentlichen Aussagen der Luzifer-Gnosis lassen sich in den folgenden Aussagen, die durchweg Perversionen der Wahrheit sind, zusammenfassen:  

  1. Wir alle sind Gott oder Götter, die nur ihre Göttlichkeit erkennen müssen, um zu sich selbst zu finden und vollkommen, allwissend und frei zu werden. 
  2. Wir können uns durch Wissen und Erkenntnis selbst erlösen.
  3. Gut und Böse sind Polaritäten und das eine ist ohne das andere nicht denkbar.
  4. Zwischen der Schöpfung in ihrer Gesamtheit und Gott gibt es keinen Unterschied. Gott ist die Weltseele oder der Weltgeist.
  5. Gott ist keine Person, er ist unpersönlich, nämlich DAS „Göttliche“. Er ist zugleich das vorgeschriebene Gesetz des Alls, das alles determiniert.
  6. Alles ist in Wahrheit auch Gott (Pantheismus) oder alles ist in Gott enthalten und von ihm umfasst (Panentheismus bzw. spiritueller und physikalischer Determinismus und Blockuniversum).
  7. Wir alle sind ein Teil von Gott bzw. Funken aus Gott, wir sind wesentliche Bestandteile von Gott und tragen den ganzen Gott in personifizierter Form in uns. Wir sind mikrokosmische Abbilder von Gott, der als Makrokosmos aber keine eigene Personalität besitzt.
  8. Es gibt ewig wechselnde Schöpfungs- und Evolutionszyklen ohne bestimmtes Ziel, die sich am Ende in ein unbestimmtes Nirvana auflösen und sich mit dem unbestimmt Göttlichen in Einheit wiedervereinigen.
  9. Am Ende eines Zyklus offenbart sich mit dessen Zerstörung der alleinige, vorübergehend im willkürlichen persönlichen Genuss die individuelle „Freiheit“ schenkende „Herr des Lichtes“, der über allem herrscht und als alleiniger Herrscher anerkannt werden will, nämlich als der im Weltprozess sich selbst entbergende Gott: Luzifer. Er ist der Herrscher, der tut, was er will. Kritik und Dialog lässt er nicht zu. Er erkennt an, verwirft, quält und löscht gnadenlos aus, wen immer er will und wer ihn nach seinem Willen und seiner Ansicht nicht ehrt und lobpreist.   

Es gibt von jedem dieser neun Grundsätze eine materialistische und eine spirituelle Variante.

Von daher ist, um hier einmal die Begriffe Rudolf Steiners zu gebrauchen, alle moderne Naturwissenschaft ahrimanisch und alle moderne Esoterik luziferisch. Wenn in einer Lehre auch nur eine dieser Aussagen enthalten ist, irrt sie in mindestes einer wesentlichen Hinsicht und ist wenigstens mit einem Tropfen Sauerteig durchsäuert.  

Den Grundsätzen der Luzifer-Gnosis steht eine göttliche Gnosis gegenüber, die die Aufklärung der luziferisch-gnostischen Irrlehren enthält:

  1. Wir sind nicht Gott, sondern in der Eigenschaft von „Gedanken Gottes“ lediglich Geschöpfe, tragen aber einen göttlichen Wesenskern in uns. Wir können uns nicht selbst erlösen und vervollkommnen, sondern nur in dialogischer Verbindung mit Gott erlöst und vervollkommnet werden.
  2. Wissen und Erkenntnis helfen uns weder zur Vervollkommnung noch zu Göttlichkeit, sie können nur als Prüfstein unserer Verbindung mit Gott dienen.
  3. Das Böse ist weder eine Polarität wie männlich und weiblich, schwarz und weiß oder Liebe und Weisheit noch eine Komplementarität wie rot und grün oder blau und orange, sondern eine vorsätzliche Verkehrung des Guten, welches letztere vollkommen ohne das Böse auskommt und in Vielfalt existiert.
  4. Es gibt einen wesentlichen und prinzipiellen Unterschied zwischen Gott und seiner Schöpfung.
  5. Gott ist Person, wesenhaft persönlich-dialogisch und die Quelle von Allem. Er ist das Ur- und Zentralwesen, das Ich-Bin vor und in aller Schöpfung und unabhängig von ihr, in sich selbst, in seinem eigenen, überzeitlichen Äon und im Dialog mit seinem reflektierten Selbst, dem „Sohn“.
  6. Gott ist der wirkende Erhalter IN Allem, aber das All in der Vielzahl seiner Wesen ist nicht Gott und nicht eins mit seinem Willen, sondern auf dem Weg zur Einheit mit Gott.
  7. Wir sind als Geistwesen nicht Bestandteile von Gott, sondern wesentliche und unabdingbare Teile der Schöpfung und tragen die ganze Schöpfung auf individuelle Weise in uns. Wir sind somit geistige Mikrokosmen im Makrokosmos der Schöpfung und schon vor unserer irdischen Zeugung und Geburt für die Existenz der ganzen Schöpfung, nicht aber für Gott selbst, unabdingbar und unverzichtbar.
  8. Es gibt große zielgerichtete Schöpfungs- und Entwicklungszyklen mit dem Ziel, dass Gott in allen Geistwesen und durch diese in Allem wohnen wird. 
  9. Am Ende aller äonischen Zyklen wird Gott die ganze Schöpfung endgültig erneuern, er wird sich als geistiger Vater, Bruder, Freund und Dialogpartner in Allen Wesen offenbaren und wohnen. Wir werden für ewig Tempel Gottes und eins mit seinem Willen sein.

Es ist im Grunde sehr einfach, wenn man jede Aussage auf ihren Punkt bringt!