Richard Oliver Schulz im Gespräch über den Glauben

Der Glaube

Die Zahl der Individuen ist begrenzt.

Religiöse Menschen neigen dazu, zwischen sich und Gott eine ganze Reihe von Vermittlern einzuführen. Das ist Götzendienst.

Die katholischen Heiligen sind Götzen. Der Marienkult ist anti- das heißt ersatzchristlich. Hinter den zahlreichen Marienerscheinungen, die über die Erde zerstreut sind, verbergen sich okkulte, gottabgewandte Mächte, die Verehrung für sich selbst beanspruchen, in herrischer oder lieblich-verführerischer Weise Kirchen- und Klostergründungen fordern und Jesus Christus als den fleischgewordenen Gott in den Hintergrund drängen, indem sie vorgeben, ihn unter Kontrolle zu haben und manipulieren zu können. Mit der echten, demütigen Maria haben solche Erscheinungen nichts zu tun. Diesen parapsychischen Phänomenen haben sich gläubige Menschen geöffnet, indem sie verkennen, wer Gott tatsächlich ist. Für sie ist er noch immer der unnahbare Despot. Mit einer Verehrung der Heiligen und Maria können sie sich nicht herausreden. Sie verkennen, dass der wahre Gott nicht allein derjenige ist, der angebetet werden soll, sondern auch der Einzige, dem Ehre gebührt. Götzenverehrung ist kein Glaube, sondern Aberglauben. Hier fehlt das Vertrauen zum einzigen wahren Gott.