Tadel der Freigebigkeit, Bundfarbstiftzeichnung 1979

Über die Grundbedingungen der moralischen Entscheidung

Die Welt ist des Bösen so voll, sodass es keiner Bejahung des Bösen bedarf. Worauf es ankommt, ist unser Nein!

Die Tatsache, dass es keiner besonderen Entscheidung zum Bösen bedarf, um böse Taten zu begehen, entbindet uns nicht von der Möglichkeit, „nein“ sagen zu können. Auch dem fehlenden Nein zum Bösen liegt ein entschiedener Wille gegen das Gute zugrunde.

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Der Augenschein, 1978, Buntfarbstift auf Pappe

Über den Keim des Bösen

Die konkrete Angst vor den Folgen konkreter Vernichtung des Leibes widerlegt die Vorstellung des Todes als absoluter Vernichtung und eines damit verbundenen Eingangs in die Seelenruhe des Nichts.

Der Keim des Bösen ist in den meisten Menschen so stark, dass sie, wenn Gedankenkraft allein genügte, schon den größten Teil der Menschheit ausgelöscht oder in ein Zombieheer abhängiger Sklaven verwandelt hätten.

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